Ralf Brinkhoff
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Planspiele zu verschiedenen Themen und Spiele in Planung
Reich oder arm - Thema: Armut
Die Mitspielenden bekommen im Spiel die Aufgabe, lebensnotwendige Statussymbole aus verschiedenen Kategorien zu sammeln. Wertscheine symbolisieren den persönlichen Reichtum. Immer, wenn sie “arm” sind müssen sie dafür sorgen, dass es ihnen wieder besser geht. Reichtum er-langen sie durch Anstrengung, Glück und vielleicht durch ihre “soziale Herkunft”
Die Mitspielenden bekommen einen “Lebenslottoschein 12 aus 48” ausgehändigt. In jeder Zeile sollen sie ein Kreuz machen. Damit spielen sie um ihre eigene Ausstattung für das Leben. Haben sie 12 Kreuze gemacht, gehen sie zu der Spielstation der “Lebensausstattern”  (Spielleitung). Die Lebensausstatter “zahlen” den Gewinn in Form von Kärtchen aus. Dazu nutzen sie die Lösungskarte und kreuzen auf der „reich oder arm“ Ausstattungskarte die ausgegebenen Begriffe an. Die Begriffe der Kategorie 1 gehören zur  Grundausstattung des Lebens. Sie werden an alle Mitspielenden ausgeteilt.
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Ich war das nicht! - Thema: Jugendkriminalität
Im Spiel wird nicht der Zeigefinger erhoben und auf die Gefahren einer kriminellen Handlung hingewiesen. Die Mitspielenden werden „provoziert“, ihre eigenen Grenzen auszuprobieren. Sie werden spielerisch in eine „reale Lebenswelt“ geschickt, in der die Versuchung besteht, strafbare Handlungen zu tätigen. Die Clique „die Looser“ setzt im Spiel alles daran, neue Mitglieder zu bekommen.
„Testen Sie Ihre kriminelle Energie!“. Wir gehen im Spiel davon aus, dass jede Person kriminelle Energien in sich hat und es wichtig ist, persönliche Grenzen im Umgang mit Kriminalität und Illegalität zu finden.  Im Anschluss an das Spiel findet eine Auswertung statt, die u.a. zum Ziel hat, dass die Mitspielenden reflektieren, warum sie sich lieber nicht auf „krumme Sachen“ einlassen  sollen.
Im Spiel tauchen auch Instanzen wie „soziale Werte“, Polizei und „sozialer Trainingskurs auf, die einerseits zum Nachdenken anregen sollen und andererseits Grenzen und Konsequenzen aufzeigen, wenn verbotene Sachen gemacht werden.

Das Spiel ist mit festen Spielstationen, Regeln und definierten Spielabläufen konzipiert. Es bietet genügend Freiraum, um wieder neue - den Gegebenheiten und Entwicklungen des Spielgeschehens entsprechend - spielerische Elemente einzu-bauen oder als Spielleitung spontan zu reagieren.
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